Sarah Connor feiert in Dortmund Bergfest – die Hälfte Ihrer Tour „Muttersprache“ ist rum

Sarah Connor in Dortmund - Foto: Wolfgang-Schieren
Sarah Connor in Dortmund - Foto: Wolfgang-Schieren

Mit den Worten „So, ich habe frisch abgepumpt, nun habe ich zwei Stunden kinderfreie Zone, lasst uns feiern“ begann Sie das Konzert in der vollbesetzten Dortmunder Westfalenhalle. Frei nach dem Motto: Auf der Bühne singen, hinter der Bühne stillen. Gerade einmal zwei Monate ist es her, dass Sarah Connor zum vierten Mal Mama wurde.  Auf großer Deutschland-Tour ist sie trotzdem – mit ihren Sohn Jax Llewyn. Der während des Konzertes, hinter der Bühne von Sarahs Mama Soraya  versorgt wird. 
Die Zuschauer waren bereits von Henning Wehland auf Betriebstemperatur gebracht worden. Mit dem Song „Der letzte an der Bar“ zum gleichnamigen Debütalbum, brachte es schon direkt Stimmung in die Halle.  Der Juror bekannt aus „The Voice Kids“ und als Sänger der H-Blockx per formte seine Hits vor- und teilweise auf dem Tresen einer improvisierten Bühnen-Bar.

Und dann kam Sarah Connor mit eben dieser Erklärung zum Stillen auf die Bühne. Und es sollte nicht der einzige Hinweis auf das gerade erlebte Mutterglück der gebürtigen Delmenhorsterin bleiben. Als Mutter von vier Kindern kann man schon mal behaupten: Das wenn ich Ruhe brauche, gehe ich einfach auf die Bühne. So auch in Dortmund, da das Publikum still und aufmerksam ihren Erklärungen zu den einzelnen Liedern folgte. Auch gab Sie die eine oder andere Anekdote aus dem Leben einer Mutter preis. Selbst Zeit für das ein oder andere Selfie mit ihren Fans blieb noch.

Der Stilwechsel zur deutschen Popsängerin kam beim Publikum an, ihre Songs erschallten aus tausenden Kehlen ihrer zumeist weiblichen Fans. Deutsch ist nun mal ihre Muttersprache und dazu betont es ihre kraftvolle, leidenschaftliche Soulstimme. Für Gänsehautmomente sorgten Songs, wie „Das Leben ist schön“, „Meine Insel“, „Wenn Du da bist“, und „Wie schön Du bist“.

Man hatte aber auch zwischenzeitlich das Gefühl, das man nicht mit 10.000 anderen Fans in einer der großen Arenen Deutschlands ist, sondern in einem kleinen Jazzclub mit eine Handvoll Besucher. Diese intimen Momente schätzen viele Fans an der Wahlberlinerin. 

Über Wolfgang Schieren 21 Artikel
Wolfgang ist Inhaber und Chefredakteur des Eventmagazin-online.de. Er ist Mitglied im Deutschen Fachjournalisten Verband (DFjV).